Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich und Änderungen der AGB

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Folgenden "AGB", gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Sebastian Diers, SyntaxPhoenix IT-Solutions (im Folgenden "SyntaxPhoenix") und dem Kunden. Die im Anhang aufgeführten Sonderregelungen gelten nur sofern der Kunde einen dieser Dienste auch in Anspruch nimmt.
  2. Die AGB gelten für alle zwischen den Partein geschlossene Verträge (Aufträge/Bestellungen), auch wenn in diesen nicht explizit Bezug auf die AGB genommen wird. Entgegenstehende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn SyntaxPhoenix diesen nicht explizit wiederspricht. Individuelle Sondervereinbarungen gehen diesen allgemeinen Geschäftsbedingungen vor; dies gilt nicht für vorformulierte Vertragsbedingungen des Kunden.
  3. SyntaxPhoenix behält sich das Recht vor, Anpassungen an diesen AGB jederzeit durchzuführen. Für den Abschluss von neuen Verträgen ist die zu dem Zeitpunkt aktuelle Fassung maßgeblich. Für Bestandskunden treten die abgeänderten AGB jeweils nur unter den folgenden aufgeführten Umständen und Regeln in Kraft:
    • Als mögliche Umstände, die eine Anpassung rechtfertigen, gelten: Nachträglich eintretende, unvorhersehbare Änderungen, die SyntaxPhoenix nicht veranlasst und auf die SyntaxPhoenix keinen Einfluss hat und die einseitig zulasten einer Partei fallen. Sowie in den AGB entstandene Lücken, die zu Schwierigkeiten bei der Durchführung des Vertrages führen.
    • SyntaxPhoenix wird dem Kunden die geänderten AGB vier Wochen vor dem Inkrafttreten übersenden und dabei den Anlass sowie den Umfang der Änderungen darlegen. Sofern der Kunde diesen Änderungen vor dem Inkrafttreten nicht schriftlich oder per Fax widerspricht, sondern fortlaufend die Leistungen von SyntaxPhoenix in Anspruch nimmt, gelten die Änderungen an den AGB als akzeptiert. Die geänderten AGB in geänderter Form gelten dann ab dem angekündigten Zeitpunkt auch für bestehende Verträge. Im Falle eines rechtzeitigen Widerspruchs gelten die früheren AGB zwischen den zwei Partein weiter, in diesem Fall sind sowohl der Kunde als auch SyntaxPhoenix berechtigt nach Nr. 7.2 mit ordentlicher Frist zu kündigen.

§ 2 Kommunikation und Zustandekommen von Verträgen

  1. Sofern nicht gekennzeichnet sind Angebote und telefonische Informationen durch SyntaxPhoenix nicht bindend. Die auf der Webseite von SyntaxPhoenix unter syntaxphoenix.com veröffentlichten Angebote und Leistungsbeschreibungen sind dabei maßgeblich.
  2. Kunden können Aufträge schriftlich oder per E-Mail an SyntaxPhoenix senden. Auch wenn eine Auftragserteilung am Telefon nicht möglich ist, wird SyntaxPhoenix auf solche Anfragen dem Kunden ein schriftliches Angebot unterbreiten.
  3. Sofern der Kunde im Einzelfall und nicht ausdrücklich eine schriftliche Benachrichtigung wünscht, wird angenommen, dass der Kunde damit einverstanden ist, dass Informationen zu Verträgen per E-Mail übersendet werden dürfen. Dies gilt auch vertrauliche Informationen, wie Zugangsdaten für gebuchte Dienste oder die SyntaxPhoenix Login-Dienste.

§ 3 Datenschutz

  1. Personenbezogene Daten des Kunden werden nur erhoben, sofern diese für das Vertragsverhältniss erforderlich sind.
  2. Die E-Mail-Adressen des Kunden werden ausschließlich für Informationen bezüglich bestehender Verträge, Rechnungen und Zahlungen verwendet, sofern vom Kunden zugestimmt auch für Newsletter von SyntaxPhoenix.
  3. Wir geben keine personenbezogenen Kundendaten an Dritte weiter. Ausgenommen hiervon sind Dienstleistungspartner, sofern diese für die Erbringung der im Vertrag definierten Dienstleistung erforderlich sind.

§ 4 Leistungsumfang

  1. SyntaxPhoenix muss zur Erbringung ihrer Dienste auf Infrastruktur zurückgreifen, welche durch Dritte betrieben wird und außerhalb des Einflussbereiches von SyntaxPhoenix liegt. Es kann daher zu Fehlern oder Beeinträchtigungen der Dienste kommen, welche Außerhalb des Einflussbereiches von SyntaxPhoenix liegen. Dies bezieht sich insbesondere auf höhere Gewalt oder generelle Internetausfälle.
  2. Sofern nicht anderweitig vertraglich vereinbart, garantiert SyntaxPhoenix eine durchschnittliche minimale Verfügbarkeit von 99.7% im Jahresmittel für alle Internetbasierten Produkte. Server und Dienste gelten hierbei als Verfügbar sofern diese im wesentlichen Betriebsbereit sind. Folgende Umstände zählen daher nicht zu Unterbrechungen der Verfügbarkeit:
    • Ausfälle der Verfügbarkeit durch Fehler Dritter, welche außerhalb des Einflussbereiches von SyntaxPhoenix stehen
    • Ausfälle durch höhere Gewalt
    • Wartungsarbeiten um Sicherheitsrisiken zu minimieren oder zu verhindern. Hierzu zählt das Installieren von Updates um Sicherheitsrisiken und der damit einhergehenden Gefahr der Übernahme des Systems durch Dritte durch z.B. exploits vorzubeugen.
  3. Die garantierte minimale Verfügbarkeit kann ggf. durch optional hinzubuchbare "Service-Level" erhöht werden. Die zusätzlichen Bedingungen sind in einer seperaten Produktbeschreibung der jeweiligen "Service-Level" beschrieben. Diese Bedingungen gelten zusätzlich zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sofern das "Service-Level" nicht erreicht wird, erstattet SyntaxPhoenix dem Kunden entstandene Ausfallzeit. Die Erstattung erfolgt in Form einer Gutschrift auf das SyntaxPhoenix-Guthaben. Eine Erstattung kann nur erfolgen, sofern der Kunde innerhalb von 30 Tagen nach Ende des Kalendermonats, für dessen die Erstattung angefordert wird, diese bei SyntaxPhoenix in schriftlicher Form per Brief oder Fax anzeigt. Eine solche Erstattung kann grundsätzlich nur nach Ablauf des betroffenen Kalendermonats beantragt werden, in der die Nichteinhaltung entstanden ist. Für den rechtzeitigen Eingang ist das Datum des Faxeingangs bzw. Poststempels maßgeblich. Die maximale Höhe der Erstattung betrifft 100% der monatlichen Miete des jeweiligen Produktes, zu dessen der Kunde eine Erstattung anfordert, sofern nicht anderweitig vereinbart.
  4. SyntaxPhoenix führt regelmäßig Wartungs- und Servicearbeiten durch um die Leistungsfähigkeit der Technik aufrecht zu erhalten. Wenn durch diese Arbeiten Ausfälle entstehen, versucht SyntaxPhoenix, sofern möglich, diese in Zeiten legen, in der typischer Weise wenig Auslastung herrscht. Überdies informiert SyntaxPhoenix Kunden, sofern sie von diesen Wartungs- und Servicearbeiten betroffen sind.
  5. Softwareupdates werden in regelmäßigen Abständen installiert um ein hohes Level an Sicherheit aufrecht zu erhalten. Hierdurch kann sich die Art oder der Umfang der erbrachten Leistungen von SyntaxPhoenix verändern. Sehr selten, aber manchmal erfordern Updates auch Änderungen an den durch Kunden gespeicherten Inhalt oder die von Kunden installierten Anwendungen. Wenn möglich wird SyntaxPhoenix den Kunden im Vorfeld informieren. Sollte durch ein solches Softwareupdate Änderungen entstehen, die nicht akzeptierbar sind, kann der Kunde den Vertrag außerordentlich kündigen.
  6. SyntaxPhoenix ist berechtigt die geschuldeten Dienste ganz oder zum Teil durch Dritte erbringen zu lassen
  7. Während der Laufzeit eines Vertrages ist ein Wechsel in einen Tarif mit mehr Leistung (upgrade) auf Wunsch des Kunden jederzeit möglich. Mögliche anfallende Kosten für einen Wechsel sind bei SyntaxPhoenix zu erfragen. Mit vollzogenem Wechsel beginnt ein neuer Vertrag auf der Grundlage der beim Wechsel geltenden Leistungsbeschreibung und AGB mit ggf. neuer Mindestlaufzeit. Im Falle eines solchen Wechsels werden bereits getätigte Zahlungen anteilig auf den neuen Vertrag angerechnet.
  8. Soweit im einzelnen Vertrag nicht anderweitig vereinbart, erbringt SyntaxPhoenix Supportleistungen per E-Mail, Tickets im Kundenpanel oder über das Kontaktformular unter syntaxphoenix.com/contact.

§ 5 Zahlungsbedingungen

  1. Sofern kein anderer Bezahlungszyklus definiert wurde, sind alle Zahlungen mit fixen Gebühren im Vorfeld für die entsprechende Laufzeit zu entrichten. Die Laufzeit ist in der entsprechenden Produkt-Beschreibung angegeben. Zahlungen von Produkten / Diensten, welche per Nutzung abgerechnet werden, werden am Ende der Laufzeit in Rechnung gestellt.
  2. Rechnungen müssen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang bezahlt werden.
  3. Gerät ein Kunde in Zahlungsverzug, kann SyntaxPhoenix die Leistungen an den Kunden nach vorheriger Ankündigung einschränken oder sperren. Dies gilt auch für Domains, die durch den Kunden registriert wurden. Für eine solche Sperrung hat der Kunde eine Bearbeitungsgebühr von 15 Euro zu zahlen, soweit er nicht nachweist, dass im Einzelfall ein wesentlich geringerer oder gar kein Schaden entstanden ist.
  4. Kommt der Kunde für 2 aufeinanderfolgende Monate mit der Zahlung eines nicht unerheblichen Teils der Betrages oder einem länger als 2 Monate dauernden Zeitraumes mit einem Betrag in Verzug, der einem monatlichen Entgelt entspricht, behält sich SyntaxPhoenix das Recht vor, dass Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen.
  5. Der Kunde kann Forderungen nur mit rechtskräftig festgestellten oder unbestrittenen Gegenansprüchen anfechten.
  6. Wie bei jeder auf Dauer erbrachten Dienstleistung können sich die Kosten für von SyntaxPhoenix erbrachte Leistungen aufgrund von wirtschaftlichen und rechtlichen Gründen ändern (etwa durch Erhöhung der Preise für Energie und Telekommunikation). SyntaxPhoenix behält sich das Recht vor, die Preise zu Beginn einer neuen Abrechnungsperiode mit einer Änderungsfrist von 4 Wochen zu ändern. Der Kunde hat das Recht außerordentlich zum Zeitpunkt des Inkraft tretens des Änderungen zu kündigen. Macht der Kunde hiervon nicht bis zum Inkraft treten der Änderungen bzw. maximal 3 Monate nach Zugang der Mitteilung Gebrauch, gilt die Änderung als genehmigt. Hierauf wird SyntaxPhoenix den Kunden ausdrücklich hinweisen.

§ 6 Pflichten des Kunden

  1. Der Kunde verpflichtet sich vollständige und korrekte persönliche Daten anzuegeben. Der Kunde ist verpflichtet diese Daten stehts in den SyntaxPhoenix Account-Informationen auf dem aktuellen Stand zu halten oder alternativ SyntaxPhoenix per E-Mail über die Änderungen zu informieren.
  2. Der Kunde verpflichtet sich die ihm zugeteilten Zugangsdaten unverzüglich zu ändern und gegenüber Dritten geheim zu halten. Der Kunde ist für jeglichen Missbrauch seiner Zugangsdaten durch Dritte verantwortlich, es sei denn, er kann nachweisen, dass seinerseits kein Verschulden vorliegt.
  3. Der Kunde ist dafür verantwortlich, ausreichende Sicherungskopien seiner hinterlegten Daten anzufertigen und vorzuhalten, sofern nicht anders vereinbart führt SyntaxPhoenix keine Sicherung der Kundendaten durch.
  4. Mit der Nutzung der Dienste von SyntaxPhoenix verpflichtet sich der Kunde die von SyntaxPhoenix bereitgestellten Dienste nur unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu betreiben und Maßnahmen zu unterlassen, die zu einer Störung des Betriebes der Server von SyntaxPhoenix führen könnte. Untersagt sind insbesondere folgende Handlungen:
    • Hinterlegen und Zugänglichmachen von Daten und Material mit pornographischem, kommerziellem erotischem Charakter sowie unherberrechtlich geschütztem Material, zu deren Verbreitung der Nutzer nicht berechtigt ist (z.B. sogenannte illegale MP3-Downloads oder "Warez"-Seiten).
    • Der Betrieb von Mining-Diensten wie "Bitcoin", "Chia" und ähnliche.
    • massenhafter Versand von Emails
    • Aufruf zu Gewalttaten und Terrorismus sowie das Hinterlegen und Zugänglichmachen von Daten und Material mit rechts- und linksradikalem Inhalt oder beleidigendem Charakter.
    • Der Betrieb von Diensten, welche eine hohe CPU-Auslastung zu Folge haben. Ausgenommen hiervon sind Dienste, die nicht mit anderen Kunden geteilt werden, wie z.B. dedizierte Server und Colocation.
  5. Der Kunde verpflichtet sich selbst für die Rechtmäßigkeit der von ihm zur Verfügung gestellten Inhalte zu sorgen, SyntaxPhoenix übernimmt keine Prüfung dieser.
  6. SyntaxPhoenix ist berechtigt die, dem Kunden zur Verfügung gestellten Dienste, vorübergehend zu sperren, wenn der Kunde gegen die vorher genannten Vertragspflichten verstößt oder ein konkreter Verdacht besteht. Dies gilt insbesondere, wenn Dritte unter Angabe von Gründen eine Unterlassung der vom Kunde vorgenommen Handlungen verlagen und diese Gründe nicht offensichtlich unzutreffend sind. Ebenso gelten Ermittlungen staatlicher Behörden als gegebenen Grund. Soweit es möglich ist, wird SyntaxPhoenix den Kunden vor einer Sperrung die Möglichkeit der Anhörung geben. Sofern dies im Einzefall aufgrund besonderer zeitlicher Bedürftigkeit nicht möglich ist, wird SyntaxPhoenix den Kunden nachträglich informieren und ihm die Gelegenheit zur Stellungsnahme gewähren. Die Sperrung ist aufzuheben, sofern der Verdacht entkräftet ist oder der Vertrag von SyntaxPhoenix aufgrund festgestellter Verstöße außerordentlich gekündigt werden kann.
  7. Bei aller Sorgfalt kann es zu Fehlfunktionen der technischen Ausrüstung kommen. Sollte ein Kunde eine solche Fehlfunktion an dem von ihm genutzen Equipment feststellen, muss er diese Fehlfunktion umgehend an SyntaxPhoenix melden.

§ 7 Kündigung und Vertragslaufzeit

  1. Sofern nicht anderweitig vereinbart werden Verträge auf eine unbestimmte Zeit geschlossen. Solche Verträge sind von beiden Partein mit einer First von einem Monat zum Ende der aktuellen Vertragslaufzeit kündbar, frühstens jedoch nach Ablauf einer vertraglich vereinbarten Mindestlaufzeit.
  2. Sofern einer Partei laut den AGB ein Sonderkündigungsrecht zusteht, ist der Vertrag unabhängig von der vertraglichen Mindestlaufzeit mit einer First von einem Monat zum Monatsende kündbar.
  3. Verträge mit einer vertraglichen Mindestlaufzeit von 12 oder mehr Monaten verlängern sich automatisch um weitere 12 Monate, sofern diese nicht mit einer First von einem Monat zum Ende der laufenden Vertragslaufzeit gekündigt werden.
  4. Kündigungen können in Textform (§ 126 b BGB) erfolgen, z.B. per E-Mail, per Brief oder Fax. Hierzu wird der Name der Erklärenden Person benötigt. Es muss für SyntaxPhoenix dabei klar erkennbar sein, wer die Kündigung eingereicht hat. Darüber hinaus ist es für die Identifikation hilfreich, wenn die E-Mail über die im Kundenaccount gespeicherte E-Mail gesendet wird. Sollte es dennoch begründete Zweifel an der Identität der Person geben, welche die Kündigung aufgegeben hat, behält sich SyntaxPhoenix das Recht vor weitere Rückfragen zur Identität zu stellen.
  5. Im Falle einer Kündigung muss der Kunde darüber informieren, wie mit seinen im gekündigten Vertrag definierten Domains, sofern vorhanden, verfahren werden soll. Sollte der Kunde auch auf Nachfrage durch SyntaxPhoenix keine Informationen bereitstellen, wird SyntaxPhoenix die Domains löschen (Close). Im Falle, dass die Kündigung von SyntaxPhoenix ausgeht, gelten die obenstehenden Bedingungen ebenfalls, lediglich muss SyntaxPhoenix in diesem Falle mit der Kündigung entsprechende Informationen anfordern.
  6. Dies beeinträchtigt aber nicht das Recht beider Parteien, das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. Ein wichtiger Grund für eine Kündigung durch SyntaxPhoenix liegt insbesondere in folgenden Fällen vor:
    • Der Kunde kommt für 3 aufeinanderfolgende Monate mit der Zahlung eines nicht unerheblichen Teils des Betrages oder einem länger als 3 Monate dauernden Zeitraumes mit einem Betrag in Verzug, der einem monatlichen Entgelt entspricht
    • Der Kunde ist zahlungsunfähig oder es wurde ein Insolvenzantrag eröffnet.
    • Der Kunde verstößt gegen wesentliche vertraglich vereinbarten Pflichten und stellt diesen Verstoß auch trotz Abmahnung oder Benachrichtigung über die Sperrung der Dienste durch SyntaxPhoenix nicht unverzüglich ab.

§ 8 Haftung und Gewährleistung

  1. SyntaxPhoenix haftet nicht für Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn aufgrund von Störungen und technischen Problemen, die außerhalb des Einflussbereiches von SyntaxPhoenix liegen. SyntaxPhoenix haftet auch nicht für Schäden, die auf der Verletzung der Pflichten des Kunden beruhen, insbesondere der Pflicht die Daten zu sichern.
  2. Für Mängel am bereitgestellten Speicherplatzes, die bereits bei Vertragsabschluss vorlagen, ist die verschuldensunabhängige Haftung ausgeschlossen.
  3. SyntaxPhoenix haftet für sich oder eine Person die zur Erfüllung notwendig ist nur im Falle grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Dies gilt nicht bei Verletzung von Pflichten, die eine ordnungsgemäße Erfüllung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf dessen Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf (vertragswesentliche Pflicht). Bei Nichteinhaltung der vertraglich definierten Mindestverfügbarkeit haftet SyntaxPhoenix, sofern nicht anders vertraglich vereinbart, je bezogener Leistung maximal in der Höhe einer Monatsmiete der entsprechenden Leistung. Bei einer leicht fahrlässigen Verletzung der vertragswesentlichen Pflichten haftet SyntaxPhoenix für sich und einen Erfüllungsgehilfen nur für typische Schäden, die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses absehbar waren.
  4. Der Kunde haftet für sämtliche direkte Schäden und für Folgeschäden, die SyntaxPhoenix aus der Verletzung der vertraglichen Pflichten aus Nr. 6 entstehen.
  5. Der Kunde verpflichtet sich SyntaxPhoenix von Ansprüchen Dritte jeglicher Art freizustellen, die aus Rechtswidrigkeit von Inhalten resultieren, die der Kunde auf dem überlassenen Speicherplatzes abgelegt hat. Dieser Anspruch auf Freistellung gilt auch für Rechtsverteidigungskosten von SyntaxPhoenix, wie z.B. Anwalts- und Gerichtskosten.

§ 9 Widerrufsrecht und Widerrufsfolgen

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen. Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht vor Vertragsschluss.

Zur Wahrung der Widerrufsfirst genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs, der Widerruf ist zu richten an:

SyntaxPhoenix IT-Solutions
Sebastian Diers
Rispenweg 10
26135 Oldenburg
Deutschland

Fax: 0441/249 22 458
E-Mail: support@syntaxphoenix.com

Widerrufsfolgen

Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für Sie mit der Absendung Ihrer Widerrufserklärung, für uns mit deren Empfang.

§ 10 Gerichtsstand, anwendbares Recht und Schlussbestimmungen

  1. Es gilt deutsches Recht.
  2. Der Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Streitigkeiten zwischen den Parteien ist Oldenburg(Oldb). Dies gilt nur, wenn der Kunde juristische Person des öffentlichen Rechts, Kaufmann oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat.
  3. Änderungen an vertraglich getroffenen Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.

Sonderregelungen bezüglich Server-Management

Sofern Server-Management Bestandteil des zwischen SyntaxPhoenix und dem Kunden geschlossenen Vertrages ist, gelten ergänzend folgende Regelungen:
  1. SyntaxPhoenix verpflichtet sich das Betriebssystem des Servers zeitnah mit Updates zu vesorgen und verfügbare Updates und Patches, soweit diese verfügbar sind, zu installieren. Dennoch nicht ausgenommen sind Sicherheitslücken durch Konfigurations- oder Programmierungsfehler, für die es noch keine Lösungen gibt. SyntaxPhoenix haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass Dritte Sicherheitslücken ausnutzen, für die es noch keine Lösungen gibt.
  2. Wenn SyntaxPhoenix die Verwaltung und Administration des überlassenen Servers übernommen hat, erhält der Kunde keinen root-Zugriff zum Server.

Sonderregelungen für Web-Hosting

Sofern Web-Hosting (Bereitstellung von Speicherplatz mit Anbindung zum Internet) Bestandteil des Vertrages zwischen dem Kunden und SyntaxPhoenix ist, gelten folgende zusätzliche Regelungen:
  1. SyntaxPhoenix überlässt dem Kunden einen mengenmäßig per Leistungsbeschreibung definierten Speicherplatz mit Anbindung an das Internet auf einem beliebigem Speichermedium zur Nutzung durch den Kunden im Rahmen dieser AGB.
  2. Jeder Zugriff auf die vom Kunden hinterlegten Daten über das Internet ist eine Übertragung von Daten (Traffic). Sollte der Kunde sein vertraglich eingeräumtes inklusive Volumen überschreiten, so fällt für jedes GB(Gigabyte) an Traffic eine Gebühr an, die Höhe dieser Gebühr ist in der Leistungsbeschreibung ausgewiesen.

Sonderregelungen für Colocation

Sofern Colocation Bestandteil des Vertrages zwischen SyntaxPhoenix und dem Kunden ist, gelten folgende zusätzliche Reglungen:
  1. SyntaxPhoenix stellt dem Kunden Höheneinheiten zum Installation von Telekommunikations-Geräten bereit. Der Kunde kann entsprechend Strom und Netzwerk-Anbindung für diese Höheneinheiten buchen, diese sind ausschließlich für die gebuchten Höheneinheiten und die darin untergebrachten Geräte bestimmt. SyntaxPhoenix hat keinen Einfluss auf den Datenverkehr außerhalb des eigenen Netzes, SyntaxPhoenix stellt lediglich die Verbindung zwischen dem Übergabepunkt des eigenen Netzes mit dem Internet und dem von dem Kunden übergebenen System.
  2. SyntaxPhoenix sowohl als auch das entsprechende Rechenzentrum überwachen dem Zutritt zum Rechenzentrum und gewähren nur autorisierten Personen den Zugang. Der Kunde kann nur Zugriff nach vorheriger Terminabsprache zu seiner Colocation erhalten. Es gelten die jeweiligen Bedingungen und Hausordnungen des jeweiligen Rechenzentrums.
  3. Der Kunde hat folgende Mitwirkungspflichten:
    • Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die Wartung und den technischen Betrieb seiner Geräte. SyntaxPhoenix treffen keine Obhutspflichten.
    • Der Kunde nutzt ausschließlich Geräte, welche für den Betrieb in 19 Zoll Racks ausgelegt sind.
    • Der Kunde nutzt seine untergebrachten Geräte nur innerhalb der gesetzlich erlaubten Spezifikationen.
    • Die installierten Geräte des Kunden dürfen nur innerhalb der vertraglichen Regelungen und zum vertraglich vereinbarten Zweck genutzt werden.
  4. Auf Kundenwunsch führt SyntaxPhoenix sogenannte "Remote-Hands" an den Kundengeräten durch. Diese werden entsprechend einer vorher akzeptierten Preisliste abgerechnet.
  5. SyntaxPhoenix übernimmt keine Haftung für die Geräte des Kunden. Der Kunde stellt SyntaxPhoenix von jeglichen Schadensersatzansprüchen in Bezug auf die Gerätetechnik frei. Sollte der Kunde Geräte für Dritte unterbringen, so übernimmt der Kunde die selbe Verantwortung gegenüber SyntaxPhoenix, als wären dies seine eigenen Geräte.
  6. SyntaxPhoenix ist berechtigt Standorte in bestimmten Rechenzentren jeder Zeit zu schließen. Kunden, die von einer Schließung eines Standortes betroffen sind werden rechtzeitig im Vorfeld darüber informiert. Den Ausbau der Geräte am alten Standort und den Einbau der Geräte am neuen Standort werden durch SyntaxPhoenix durchgeführt.
  7. Der Kunde kann seine eingestellten Geräte jeder Zeit zurücknehmen. Das Vertragsverhältniss wird hierdurch allerdings nicht berührt. Insbesondere bleibt die Pflicht der Entgeltzahlung des Kunden bis zur Beendigung des Vertragsverhältnisses bestehen.
  8. Wenn der Vertrag für die Colocation gekündigt wird, kann der Kunde entscheiden, ob er seine Geräte selbst kostenlos abbaut oder diese durch SyntaxPhoenix gegen eine im Vertrag definierte Gebührt abbauen lässt. Im letzten Fall kann der Kunde entscheiden, ob er die Hardware bei SyntaxPhoenix abholen möchte oder diese ihm zugeschickt werden soll. Der Kunde verpflichtet sich in diesem Falle zur Übernahme der Kosten für Verpackung und Versand.

Sonderregelungen hinsichtlich der Domain-Registrierung

Wenn SyntaxPhoenix im Auftrag des Kunden Domains registriert, gelten folgende zusätzliche Regelungen:
  1. SyntaxPhoenix gibt den Antrag auf Registrierung zum entsprechenden Registrar für die Registrierung weiter. Der Kunde ist verantwortlich für die Vollständigkeit und Richtigkeit seiner im Antrag angegebenen Daten, es findet keine Prüfung der Daten durch SyntaxPhoenix statt. SyntaxPhoenix kann den Registrierungsprozess nicht beeinflussen und ist nicht verantwortlich und haftbar für das Ergebnis der Registrierung.
  2. Der Kunde kann erst von einer erfolgreichen Registrierung ausgehen, wenn er als Inhaber der entsprechenden Domain bei dem jeweiligen Registrar eingetragen wurde.
  3. Aufgrund der Registrierung einer Domain kommt nach den Bedingungen der Registrierungsstelle ein Vertrag unmittelbar zwischen dem Registrar und dem Kunden zustande.
  4. Eine Bearbeitungsgebühr für die Weiterleitung der Anmeldung einer Domain fällt, sofern in der Angebotsbeschreibung genannt, unabhängig vom Ausgang der Registrierung an.

Sonderregelungen für Produkte, welche eine IP-Adresse enthalten

Sofern der Vertrag zwischen dem Kunden und SyntaxPhoenix ein Produkt enthält, welches eine IP-Adresse enthält, gelten folgende zusätzliche Regelungen:
  1. Aufgrund technischer Umstände kann die IP-Adresse des Kunden zu jeder Zeit geändert werden. Der Kunde hat keinen Anspruch auf eine Zuweisung oder Beibehaltung einer bestimmten IP-Adresse.
  2. Sollten durch eine missbräuchliche Nutzung der IP-Adresse durch den Kunden diese IP-Adresse für gewisse Dienste blockiert/gesperrt werden, so behält sich SyntaxPhoenix das Recht vor dem Kunden die ggf. entstehenden Kosten (Anmietung von Ersatz IPs, Zeitaufwand für Entsperrung der IP-Adresse, etc.) in Rechnung zu stellen.